INLAS

Laserstrahlquellen spielen in modernen Produktionsprozessen eine Schlüsselrolle. Die berührungslose Wirkungsweise und die damit verbundene Eignung zur Automatisierung, die hohen Prozessgeschwindigkeiten sowie die Qualität der erzielbaren Prozessergebnisse stellen nur einige der Vorteile dar, die durch die Integration von Laserstrahlquellen und -systemen in die Produktion gewonnen werden können. Innovative Lasertechniken besitzen daher eine große Hebelwirkung und tragen wesentlich zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen bei. Die Anwendungspotenziale der Lasertechnik sind jedoch bei weitem nicht ausgeschöpft. Selbst gut eingeführte Anwendungen wie das Laserschweißen sind noch nicht komplett erschlossen. Um die Marktdurchdringung weiter voranzutreiben, gilt es, den Bedürfnissen der Anwender nach kompakten, justage- und wartungsarmen Laserstrahlquellen für den flexiblen Einsatz im industriellen Umfeld nachzukommen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist das Ersetzen diskret-optischer Komponenten durch integrierte Lösungen. Hierdurch können auch wesentliche Impulse in Richtung einer vereinfachten und automatisierbaren Montage von Hochleistungs-Laserstrahlquellen gegeben werden. Diodenlaser werden aber nicht nur als Hochleistungsstrahlquelle in der Materialbearbeitung eingesetzt, sondern auch extensiv in der optischen Telekommunikation. Die Anforderungen sind hier naturgemäss anders gewichtet. So wird es für zukünftige optische Netze von erheblicher Bedeutung sein, zunehmend die spektralen Eigenschaften des Lichtes für die Erweiterung der Übertragungskapazitäten auszunutzen. Um dies mit kostengünstigen Komponenten realisieren zu können, wird im Rahmen von INLAS auch die Erforschung entsprechend geeigneter Halbleiterlaser gefördert. Vor diesem Hintergrund hat das BMBF im Rahmen des Förderprogramms Optische Technologien mit Wissenschaft und Wirtschaft die vorliegende Förderinitiative zu integriert-optischen Komponenten für Hochleistungs-Laserstrahlquellen erarbeitet. Das BMBF will mit der Fördermaßnahme “Integriert-optische Komponenten für Hochleistungs-Laserstrahlquellen” Unternehmen bei Forschung und Entwicklung für neue Laserstrahlquellen mit großem Anwendungs- und Marktpotenzial unterstützen. Die Fördermaßnahme ist Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Sie zielt auf Innovation und Wachstum in Deutschland, daher kommt der Verwertung der Projektergebnisse in Deutschland eine besondere Bedeutung zu. Ansprechpartner

Dr. Friedrich Bachmann
FriBa LaserNet Consulting
Postfach 1334
83603 Holzkirchen
e-mail: f.bachmann@friba-lasernet.de
Tel.: (08024) 992045
Fax: (08024) 992050

Kontakt beim Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH

Dr. Peter Soldan
VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
e-mail: soldan@vdi.de
Tel.: (0211) 6214-366
Fax: (0211) 6214-484